Artikel 33
EU DS-GVO
"Meldung von Verletzungen des Schutzes personenbezogener Daten an die Aufsichtsbehörde"


=> Artikel: 4 Nr. 12 ("Begriffsbestimmungen")
=> Erwägungsgrund: 75, 85, 87, 88
=> Bußgeldbestimmung: Art. 83 (4) lit a
=> Dossier: Verletzung des Schutzes
=> BDSG: § 42a ("Informationspflicht bei unrechtmäßiger Kenntniserlangung von Daten")
(1) Im Falle einer Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten meldet der Verantwortliche unverzüglich und möglichst binnen 72 Stunden, nachdem ihm die Verletzung bekannt wurde, diese der gemäß Artikel 55 zuständigen Aufsichtsbehörde, es sei denn, dass die Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten voraussichtlich nicht zu einem Risiko für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen führt. Erfolgt die Meldung an die Aufsichtsbehörde nicht binnen 72 Stunden, so ist ihr eine Begründung für die Verzögerung beizufügen.
=> Artikel: 39 (Abs. 1d: DSB ist für Zusammenarbeit zuständig), 83 (Abs. 2h: Verminderung von Bußgeld bei freiwilliger Meldung)
=> Erwägungsgrund: 75 (Beispiele für Risiken
=> Dossier: Meldung an Aufsichtsbehörde, , Risiko für Rechte und Freiheiten
(2) Wenn dem Auftragsverarbeiter eine Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten bekannt wird, meldet er diese dem Verantwortlichen unverzüglich.
=> Dossier: Auftragsverarbeitung (Auftragnehmer)
(3) Die Meldung gemäß Absatz 1 enthält zumindest folgende Informationen:
a) eine Beschreibung der Art der Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten, soweit möglich mit Angabe der Kategorien und der ungefähren Zahl der betroffenen Personen, der betroffenen Kategorien und der ungefähren Zahl der betroffenen personenbezogenen Datensätze;
b) den Namen und die Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten oder einer sonstigen Anlaufstelle für weitere Informationen;
=> Dossier: Datenschutzbeauftragte
c) eine Beschreibung der wahrscheinlichen Folgen der Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten;
d) eine Beschreibung der von dem Verantwortlichen ergriffenen oder vorgeschlagenen Maßnahmen zur Behebung der Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten und gegebenenfalls Maßnahmen zur Abmilderung ihrer möglichen nachteiligen Auswirkungen.
(4) Wenn und soweit die Informationen nicht zur gleichen Zeit bereitgestellt werden können, kann der Verantwortliche diese Informationen ohne unangemessene weitere Verzögerung schrittweise zur Verfügung stellen.
(5) Der Verantwortliche dokumentiert Verletzungen des Schutzes personenbezogener Daten einschließlich aller im Zusammenhang mit der Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten stehenden Fakten, von deren Auswirkungen und der ergriffenen Abhilfemaßnahmen. Diese Dokumentation muss der Aufsichtsbehörde die Überprüfung der Einhaltung der Bestimmungen dieses Artikels ermöglichen.
=> Artikel: 58 Abs. 1 lit. a (Befugnisse der Aufsichtsbehörde)
=> Dossier:


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